wie medien dein leben beeinflussen

Medien haben einen ganz erheblichen Einfluss auf unsere Gedanken und Gefühle und damit letztendlich unser gesamtes Leben.

 

Sei es Facebook, Instagram, Filme, Serien, Fernsehen oder die handelsüblichen Nachrichten. Ihnen allen sind wir jeden Tag mehrere Stunden ausgesetzt. Ihre Botschaften, Inhalte und Bilder wirken so permanent auf uns ein.

 

Wie so häufig eins vorneweg: Medien wie das Internet sind großartige Errungenschaften, die unser Leben sehr viel einfacher machen. Besonders im Vergleich zu den Generationen vor uns.

 

Wir selbst können uns kaum noch vorstellen Informationen aus der Zeitung einfach so hinnehmen zu müssen ohne über das Internet auch mal eine andere Meinung dazu zu hören. Das Internet und die sozialen Medien helfen uns somit uns auszustauschen und dabei uns eine eigene Meinung bilden zu können.

 

Außerdem können wir gerade über das Internet Informationen vollständig kostenlos und jederzeit verfügbar abrufen, die unser Leben verbessern. Wir haben somit auch gegenüber unseren Eltern, Großeltern usw. auch noch einen unfairen Informationsvorsprung

Während sie noch darauf hoffen mussten, von jemandem in ihrem Umfeld wertvolle Tipps zu bekommen, können wir heute all diese Fragen googeln und landen meistens bei Leuten, die Ahnung davon haben wovon sie reden.

 

Genug des Lobes.

 

Dass Mediennutzung nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile nach sich zieht ist wahrscheinlich jedem von uns klar.

 

Das nicht ganz ungefährliche dabei: Der Einfluss der Medien ist sehr subtil und man kann ihn nur schwer entdecken. 

Der Einfluss von social media

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Social Media hat einen starken Einfluss auf unseren Alltag

Im Durchschnitt nutzt jeder von uns soziale Medien bis zu 1,8 Stunden pro Tag.

 

Das klingt auf den ersten Blick zwar gar nicht nach so viel. Das Problem dabei ist, dass es die 1,8 Stunden eben nur ein Durchschnittswert sind. Auf jemanden der sich nur wenige Minuten am Tag auf sozialen Medien herumtreibt kommt also durchaus auch jemand der sich mehrere Stunden am Tag nicht losreißen kann.

 

Soziale Medien haben also genug Zeit, um auf uns zu wirken.

DER BLING BLING-LIFESTYLE

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Auf Instagram sieht jede Mahlzeit einfach immer perfekt aus

Nun was sehen wir denn in den durchschnittlich 1,8 Stunden am Tag auf den sozialen Medien.

 

In der Regel sind es erfolgreiche, reiche und schöne Menschen, die uns einen vermeintlich noch schöneren Bling Bling-Lifestyle vorleben.

 

Das Outfit sitzt. Die Freundin ist ein Topmodel. Jede Mahlzeit sieht aus, wie von einem 5 Sterne Koch zubereitet. An Geld mangelt es nie.

 

Hieran ist eigentlich nichts verkehrt. Wenn erfolgreiche Menschen zeigen, was mit Arbeit, Disziplin und manchmal auch ein wenig Glück möglich ist, ist das nichts Verwerfliches, sondern kann vielmehr dazu motivieren diese Dinge selbst zu erreichen

 

Problematisch dabei sind nur zwei Dinge.

 

Erstens verkennt man leicht was alles hinter den Bildern steckt.

 

Dass die Leute, die uns diese Dinge zeigen auch nur Menschen sind, die größtenteils (wenn auch nicht alle) für ihren Erfolg jahrelang hart arbeiten mussten und auch einmal ganz klein angefangen haben. Dass ein einziges Bild auf Instagram manchmal stundenlange Arbeit bedeutet und nicht eben mal so locker aus der Hüfte geschossen wird.

Und schließlich, dass auch alle Instagram und Facebookmodels nicht immer perfekt geschminkt bzw. gestylt aufwachen und auch mal nicht ganz so gut aussehen.

 

Zweitens vergleicht man sein Leben unweigerlich mit dem der Instagram und Facebookposter.

 

Nun ist auch hier nichts dagegen einzuwenden sich motivieren zu lassen sein Leben in die Hand zu nehmen und zu verbessern. Ganz im Gegenteil.

 

Meistens führt es bei den Leuten aber nur dazu, dass sie sich wegen ihrem Leben nur schlechter fühlen. Ihr Selbstbewusstsein leidet und sie ändern doch nichts an ihrer Situation bzw. können ihr Leben kaum noch genießen.

 

Unterm Strich gilt also: Soziale Medien nicht immer ganz so ernst nehmen. Dann haben sie auch weniger negativen Einfluss auf dein Selbsvertrauen.

EINFLUSS VON FILM UND FERNSEHEN

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Fernsehen ist immer noch die Lieblings Freizeitbeschäftigung der Deutschen

Bei unserem täglichen Medienkonsum spielt auch das Fernsehen immer noch eine sehr große Rolle.

 

Hier verbringen wir im Durchschnitt sogar 233 Minuten täglich damit uns berießeln zu lassen. Das ist schon eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass auch hier die 233 Minuten oder fast 4 Stunden nur ein Durchschnittswert sind. 

 

Die Gefahr beim Fernsehen, Film und Serien schauen, ist dabei für uns in erster Linie, dass uns die Zeit für wichtigere Dinge fehlt.

So kommt es häufiger vor, dass Leute meinen keine Zeit für Sport, gesunde Ernährung, Weiterbildung oder Weggehen mit Freunden und Familie zu haben. Gleichzeitig aber nie eine Folge Germanys Next Topmodel verpassen.

 

Dass man auch über Botschaften in Filmen und Serien negativ beeinflusst werden kann kommt noch dazu.

So hat sich in so manchen männlichen Köpfen festgebissen, dass man nur eine hübsche Freundin bekommt, wenn man das notwendige Kleingeld hat.

Dass es eher darauf ankommt ein anziehender Mann zu sein, der nicht auf Geld angewiesen ist um eine Frau für sich zu gewinnen, sieht man in Filmen und Serien eher selten.

 

Schließlich gilt auch hier: Das Maß macht es. Gelegentlich eine Serie oder einen Film zu schauen ist super entspannend und gemütlich, solange man hierdurch nicht die wichtigeren Dinge aus den Augen verliert.

DER NEGATIVE EINFLUSS VON NACHRICHTEN

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Die täglichen Nachrichten sind meistens echte Stimmungskiller

Wenn du heute morgen deine Zeitung aufgeschlagen oder schon ein wenig Online Nachrichten angesehen hast, wird die bestimmt auch aufgefallen sein, dass es um die Welt scheinbar nicht besonders gut steht.

 

Krieg hier, Terror dort, Krankheiten da drüben, Verunsicherung und Angst überall. 

 

Wie das auf dein Unterbewusstsein wirkt kannst du dir vorstellen. Unser Gehirn schlägt Alarm und sich uns existenziell bedroht.

 

Dabei muss man nur kurz innehalten und sich vor Augen halten in was für einer guten Zeit und vor allem guten Ort auf der Welt wir eigentlich leben. Fließend Wasser, genug zu essen, Strom, Internet, medizinische Versorgung... Das sah vor nicht so langer Zeit noch ganz anders aus.

 

Auch die Kriminalität geht seit Jahren stetig zurück. Fällt zwar angesichts der schlechten Nachrichten jeden Tag schwer zu glauben, kann aber jeder in der sogenannten PKS (polizeiliche Kriminalstatistik) nachlesen.

 

Ganz so schlimm wie unsere Medien die Welt zeigen ist sie also nicht.

 

Natürlich muss man sich informieren, was die Welt gerade bewegt, weshalb ein kompletter Verzicht auf Nachrichten auch keine Lösung ist. 

Versuche dir aber immer vor Augen zu führen, dass all diese schlechten Nachrichten nur ein kleiner Ausschnitt dessen sind, was auf der Welt passiert.

 

Die Medien fokussieren sich nur auf die schlechte Nachrichten, weil sich diese schlicht besser verkaufen als Gute.

 

Deswegen hilft es sich nur einmal am Tag zu informieren und es dann auch gut sein lassen, um nicht den ganzen Tag mit Panikmeldungen bombardiert zu werden.

 

Ach ja es gibt sie übrigens auch: Seiten die dir die Guten Nachrichten überbringen: