warum pornos schädlich sein können

Pornosucht; Porn; Pornos schädlich, Pornos gefährlich
Pornokonsum kann gefährlich sein

In diesem Beitrag erklären wir dir,

 

  • warum Pornos schädlich sind
  • welche Gefahr tatsächlich von Pornographie für dich ausgeht
  • wie Pornos auf dein Gehirn wirken
  • warum Pornos dazu führen können, dass du deine Ziele nicht mehr erreichst
  • wie sich dein Leben verändert, wenn du keine Pornos mehr schaust

Noch eines vorneweg:

 

Hier geht es nicht darum irgendwie die Moralapostel zu spielen und Pornos zu verdammen.

 

Wenn Menschen sich freiwillig und ohne Druck bereit erklären Sex vor einer Kamera zu haben ist dagegen absolut nichts einzuwenden.

 

Wir wollen dich hier auf was anderes aufmerksam machen: Die schädlichen Folgen die Pornos für dein Gehirn haben können.

PORNOS: EIN HEIKLES THEMA

Obwohl unsere Gesellschaft freier und liberaler ist als je zuvor, scheint es doch als würden wir nicht so gern über das Thema Pornos sprechen. 

 

Nahezu jeder macht es , ein paar sprechen darüber und noch weniger bekennen sich offen dazu: Pornos schauen.

 

Im Zeitalter des ultraschnellen Internets ist es schon lange kein Problem mehr an unbegrenzte Mengen von Pornographie zu kommen und das völlig kostenlos, anonym und ohne Peinlichkeiten.

 

Während unsere Eltern - auch wenn sie es vielleicht nicht zugeben wollen - noch in dubiose Hinterzimmer in Großstädten gehen mussten, um sich unter argwöhnischen Augen des Verkäufers für astronomische Preise eine Videokassette der begehrten Filmchen zu sichern, können wir binnen Sekunden unseren Lieblingsfilm anschauen.

WO DAS PROBLEM LIEGT

Du fragst dich jetzt was denn schon dabei ist, wenn man sich Pornos anschaut und warum wir so dreist sind einem deiner Lieblingshobbys auf die Pelle zu rücken.

 

Das Problem befindet sich in dem Fall zwischen deinen Ohren: Deinem Gehirn.

 

Alles was du im Folgenden lesen kannst gilt zunächst mal hauptsächlich für das männliche Gehirn und damit auch für diejenigen, die am häufigsten Pornos konsumieren: Uns Männer.

DER COOLIDGE-EFFEKT

Coolidge Effekt, Pornos schädlich
Der Coolidge Effekt graphisch dargestellt

Jetzt wird es etwas wissenschaftlich.

 

Der Hauptgrund warum Pornos für dein (männliches) Gehirn schädlich sein können ist der Coolidge-Effekt:

 

Wissenschaftler haben bei der Untersuchung von Tieren festgestellt:

 

 

Je häufiger ein Männchen mit demselben Weibchen Sex hat, desto länger braucht es bis es zum Orgasmus kommt.

 

Wird dem Männchen jedoch immer wieder ein neues Weibchen zum Sex "angeboten" verringert sich die Zeit bis zum Orgasmus ganz erheblich.

 

 

Das Männchen braucht deshalb bei dem neuen Weibchen weniger Zeit, weil mehr Dopamin ausgeschüttet wird.

 

Von Dopamin hast du bestimmt schon häufiger gehört.

 

Dopamin ist ein Glückshormon, dass uns dazu motiviert bestimmte Dinge (wie z.B. Sex) zu tun,

die dann wieder dafür sorgen, dass Dopamin ausgeschüttet wird.

 

Unser Gehirn ist dabei fast wie ein Junkie auf der Suche nach dem nächsten Kick.

 

Wenn also das Männchen (im Test waren es Ratten und später auch Hamster) immer wieder Sex mit neuen Weibchen hat bekommt es einen ungeheuren Dopaminkick, der dann auch dafür verantwortlich ist, dass das Männchen schneller zum Orgasmus kommt.

 

Wenn das Männchen im Gegensatz dazu Sex mit demselben Weibchen über längere Zeit hat schüttet sein Gehirn immer geringere Dosen Dopamin aus.

Was dann auch der Grund dafür ist, dass es länger dauert bis es zum Orgasmus kommt.

WARUM PORNOS SCHÄDLICH SEIN KÖNNEN

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Die abendliche Pornorunde kann negative Folgen haben

Du fragst dich jetzt zurecht was das Ganze mit unseren heiß geliebten Pornos zu tun hat.

 

Einfache Antwort: Der Coolidge - Effekt tritt auch ein, wenn du Pornos schaust.

 

Wenn man(n) Pornos schaut können seine Dopaminrezeptoren nicht unterscheiden, ob die Frau auf dem Bildschirm nun echt ist oder nur als Pixel auf einem Bildschirm erscheint. 

 

Für dein Gehirn macht es keinen Unterschied, ob du mit einer echten Frau Sex hast oder nur Pornos schaust.

 

Die Hormonausschüttung läuft also auf Hochtouren bei jedem einzelnen Porno der angeschaut wird und erhöht sich drastisch (siehe Grafik) mit jedem neuen Film. 

 

Dem Gehirn wird dann signalisiert, dass es wieder eine neue Partnerin vor sich hat und belohnt den Körper mit massiven Glücksgefühlen.

 

Ein Mann fühlt sich als hätte er binnen kürzester Zeit mit 20 oder mehr Frauen Sex gehabt, die allesamt weit überdurchschnittlich gut aussehen.

DIE NEGATIVEN FOLGEN VON PORNOKONSUM

Du fragst dich wahrscheinlich:

 

Na und ?

Wo liegt das Problem, wenn ich einen Dopaminrausch vom Pornoschauen bekomme ?

Sind Glückshormone nicht etwas Gutes ?

Ist doch gut, wenn ich mich fühle als hätte ich gerade mit Hunderten von Frauen geschlafen ?

 

 

Alles berechtigte Einwände, die allerdings genauso falsch sind. 

 

Folge von regelmäßigem Pornokonsum ist nämlich bei den meisten Männern: Desensibilisierung 

 

Weil deine Dopaminrezeptoren bei jedem einzelnen ausgiebigen Pornokonsum (wegen des Coolidge-Effekts) unter Dauerfeuer stehen und auf Hochtouren arbeiten fahren sie irgendwann die Ausschüttung von Dopamin herunter.

 

Die Folge davon ist wiederum, dass Man(n) immer mehr und auch immer härteres pornographisches Material braucht um denselben Dopaminausstoß zu bekommen wie zuvor.

 

Das Problem ist, dass die Desensibilisierung sich nicht nur auf den Pornokonsum beschränkt, sondern alle Bereiche des Lebens betrifft.

 

Alle Dinge (z.B. Sex mit echten Frauen), die sonst dafür sorgen würden, dass die Dopaminausschüttung auf Hochtouren läuft sorgen nun bei deinen Dopaminrezeptoren nur für ein müdes Lächeln.

 

Dopamin wird überhaupt nicht mehr oder in wesentlich geringeren Mengen ausgeschüttet als vorher.

Dein Alltag genügt also nicht mehr, um dich zu begeistern.

 

Das führt dazu, dass die Motivation und Disziplin, die Dinge zu tun die dir immer Spaß gemacht haben (und deshalb zu einer erhöhten Dopaminausschüttung geführt haben) massiv nachlässt.

 

Du fühlst dich weniger bereit und motiviert dazu,

... und und und. 

 

Kurz gesagt:

 

Dein Gehirn sieht nicht länger ein warum es für all diese Dinge, die ein Dopaminrausch auslösen, arbeiten sollte, wenn es doch einen Dopaminrausch beim Pornoschauen bekommt, der wesentlich höher ist. 

Und das alles, ohne dass du einen einzigen Finger krümmen musst (naja jedenfalls fast).

 

Auch wenn wir es nicht wissenschaftlich untermauern können, kann man unserer Meinung nach die Folgen von zu starkem Pornokonsum ganz besonders stark in Japan sehen.

Ein Land in dem Pornographie allgegenwärtig ist und extreme Formen angenommen hat.

 

Dort hat man herausgefunden, dass

  • 70 % der Männer und 60 % der Frauen im Alter von 14 bis 34 keine Beziehung haben 
  • 50 %  überhaupt keine Beziehung  wollen 
  • 44 % der Männer und 42 % der Frauen noch überhaupt kein Sex hatten

Was wir schon interessant finden, wenn man bedenkt, dass Fortpflanzung ein menschlicher Urinstinkt ist.

 

Doch die massivste aller Folgen heißt wohl: errektile Dysfunktion (auf gut deutsch: Mann kriegt kein Ständer).

 

Weil das Gehirn von dem ständigen Pornokonsum abgestumpft ist, genügen die Reize einer echten Frau nicht mehr um die für die Errektion notwendige Erregung auszulösen.

 

All das, was wir gerade erklärt fasst der nachfolgende Vortrag, der inzwischen schön über 7 Millionen Mal geklickt wurde, zusammen:

WAS MANN TUN KANN ?

Eines müssen wir der Vollständigkeit halber noch anmerken: Nicht jeder reagiert gleich auf Pornographie !

 

Es gibt durchaus auch Männer und Frauen (bei Frauen wurde der Coolidge-Effekt nämlich ebenfalls nachgewiesen), die wenige oder überhaupt keine negativen Folgen von regelmäßigem Pornokonsum davontragen.

 

Um herauszufinden zu welcher Kategorie du gehörst empfehlen wir dir für mindestens 2 Wochen komplett auf Pornographie zu verzichten. Das heißt:

 

  • keine Pornos,
  • keine Bilder von nackten Frauen
  • kein Instagram mit Fitnessmodels
  • keine Sexszenen in normalen Filmen

 

Wenn du innerhalb der zwei Wochen keinerlei Veränderungen merkst, du also:

 

  • nicht den Drang verspürst einen Porno zu schauen
  • keine Verstimmungen fühlst 
  • die 2 Wochen nicht vorzeitig abbrichst mit dem Gedanken: Was soll der Unsinn, das habe ich doch nicht nötig 
  • nicht niedergeschlagen und energielos bist

dann herzlichen Glückwunsch: Du gehörst nicht zu denjenigen, denen Pornos schaden.

 

Wenn du allerdings doch mindestens eins der vier "Symptome" an dir beobachtet hast... 

Nun dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Pornos für dich schädlich sind und du Pornos ganz aufgeben oder jedenfalls einschränken solltest.

WARUM ES SICH LOHNT AUF PORNOS ZU VERZICHTEN

Inzwischen gibt es eine Menge an Foren, die sich nur damit beschäftigen, wie man am effektivsten auf Pornos verzichten kann und welche positiven Wirkungen ein Verzicht auf Pornos hat.

 

Unter dem Stichwort: NoFap findest du inzwischen eine Vielzahl an Erfahrungsberichten von Männern, die auf Pornos und teilweise auch auf Masturbation verzichtet haben.

 

So berichten viele Männer, die eine gewisse Zeit (meistens sind es 30 -90 Tage) auf Pornos verzichtet haben davon, dass sie (nach anfänglichen Entzugserscheinungen):

  • leistungsfähiger sind 
  • motivierter sind 
  • auf Frauen anziehender wirken 
  • wesentlich mehr Zeit haben
  • eine tiefere Stimme haben 
  • energiegeladener sind 
  • selbstbewusster sind 
  • einen klareren Verstand haben 
  • keine Probleme mehr mit Errektionen haben 
  • besseren Sex haben
  • mehr und länger arbeiten können
  • weniger Akne und generell reinere Haut haben 
  • mit sich selbst im Reinen sind

Wir hoffen, dass dich diese Liste davon überzeugt hat es einmal selbst auszuprobieren.

 

Im schlimmsten Fall gewinnst du nur Zeit.

 

Im besten Fall verbessert sich dein Leben dramatisch.

 

Die Wissenschaft hinter dem was wir dir hier präsentiert haben kannst du unter anderem hier nochmal nachlesen und dir eine eigene Meinung bilden:

Und für alle, die in das Thema richtig einsteigen und auch die Wissenschaft dahinter verstehen möchten haben, wir hier noch ein Buch herausgesucht.

 

All das was wir dir hier versucht haben in aller Kürze zu erklären kannst du hier nochmal vertieft und wesentlich wissenschaftlicher nachlesen.

 

Etwas das sich besonders für alle Skeptiker (wir gehörten auch dazu) sehr anbietet. 

 

(Wenn du ein Buch über diesen Link kaufst bekommst du nicht nur wichtige Informationen, die dein Leben verbessern, sondern hilfst uns auch unsere Website weiter betreiben zu können. Der Preis bleibt für dich natürlich der gleiche wie sonst auch.)